Moral

 

„Begegne den Menschen mit der gleichen Höflichkeit, mit der du einen teuren Gast empfängst. Behandle sie mit der gleichen Achtung, mit der das große Opfer dargebracht wird. Was du selbst nicht wünschst, das tue auch anderen nicht an. Dann wird es keinen Zorn gegen dich geben – weder im Staat noch in deiner Familie.“

 

Konfuzius (551–479 v. Chr.)

 

Jeder von uns hat natürlich Momente wo man diese wichtige Lebensweisheit vergisst oder nicht daran denkt. Manchmal trifft man im Leben aber auch auf Menschen die diese Weisheit gar nicht zu kennen scheinen.

 

Wenn man auf solche Menschen trifft, ist man meist irritiert oder manchmal sogar ängstlich. Besonders dann, wenn man kurz vor einer unausweichlichen Konfrontation steht.

Es muss sich hierbei aber nicht unbedigt um einen realen Zweikampf handeln. Auch ein einfaches Gespräch, in dem man seine Standpunkte oder auch Ansprüche verteidigt, gehören hier hinzu. Der Kampf findet nur auf einer anderen Ebene statt, aber er unterliegt trotzdem den gleichen Gesetzmäßigkeiten wie eine körperliche Auseinandersetzung.

 

Im Urban Wing Tsun geht es um mehr als die bloße Auseinandersetzung an sich. Sämtliche Prinzipien im Zweikampf sind auf unseren Alltag umsetzbar. Urban Wing Tsun verleiht deshalb dem Eingeweihten gewisse Möglichkeiten in Form einer Feinfühligkeit im Umgang mit unseren Mitmenschen. Diese Feinfühligkeit kann man nutzen um z.B. Situationen besser einzuschätzen, oder aber auch gewaltlos zu lenken.

 

So wie alles Gute, kann man das natürlich auch missbrauchen. Es liegt an jedem selbst zu beobachten, ob seine Handlungen aus guter oder böser Absicht entstehen.

 

 

Vertrauen und Respekt

Vertrauen und Respekt sind wesentliche Grundpfeiler beim Erlernen von Urban Wing Tsun.

Es gibt jedoch kein Vorrecht darauf, man muss sich beides hart erarbeiten.

 

Schüler und Lehrer bilden die Kunst!

 

Deshalb liegt es nicht nur am Lehrer den Studenten auf Eignung zu prüfen, sondern auch am Schüler ob die gewählte Schule für Ihn die Richtige ist.

 

Wie soll er sonst erfahren, dass er am richtigen Platz lernt? Der Lehrer muss sich den Respekt und das Vertrauen des Schülers gleichermaßen erarbeiten.

 

Nur durch selbstständiges, kritisches Hinterfragen des gelernten wachsen Respekt und Vertrauen. Nur wer hinterfragt, kann ohne Zweifel sein und für sich selbst das Richtige tun.

 


 

 

 

Durch Vertrauen in sich selbst und in die eigenen Fähigkeiten stellt sich der Glaube ein, den wir brauchen, um Güte, Freundlichkeit, Mitgefühl und uneigennützige Liebe zu entwickeln. Glaube und Vertrauen sind unverzichtbar, wenn es um das Wachstum unserer positiven menschlichen Eigenschaften geht. Sie bilden den fruchtbaren Boden, auf dem alle Samen heranreifen, die letztendlich zu positiven Erfahrungen führen.   

                                                                                        

                                                                                         — Dalai Lama